Where do we go to II
2025
Die Arbeit zeigt zwei Fotografien, deren Oberflächen partiell mit Wachs überzogen sind.
Durch diese materielle Intervention entsteht eine visuelle Verschiebung: Das Bild wird fragmentiert, verfremdet und entzieht sich einer eindeutigen Lesbarkeit. In der Verbindung von Unschärfe und Überlagerung entsteht ein Schwebezustand zwischen Sichtbarkeit und Auflösung, zwischen Präsenz und Abwesenheit.
Die fotografischen Fragmente wirken wie Spuren innerer Zustände – Projektionen, die sich der fixierten Bedeutung entziehen. Auf diese Weise unterläuft die Arbeit den dokumentarischen Anspruch des Mediums Fotografie und reflektiert die Grenzen zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und der Materialität des Bildes im Kontext traumähnlicher Erfahrung.
Where do we go to II
21 x 15 cm
Ausstellungsansicht
Where do we go to II
21 x 15 cm